Kassensturz im Unternehmen: Warum Du Deine Zahlen jeden Tag kennen musst

Viele Unternehmer machen den Kassensturz erst, wenn sie mit dem Rücken an der Wand stehen – und dann tut er richtig weh. Wie Du Deine Zahlen jeden Tag im Blick behältst, Anschaffungen einplanst, bevor sie Dich überraschen, Dir einen Notgroschen und ein Mehrkontenmodell aufbaust und nie wieder von der Steuer kalt erwischt wirst.

Viele Unternehmer kommen erst zu uns, wenn es eigentlich schon viel zu spät ist. Und Du kennst das wahrscheinlich selbst: Du arbeitest und arbeitest und arbeitest, und am Ende des Monats schaust Du aufs Konto und sagst: Irgendwie ist nichts übrig geblieben.

Warum? Weil Du keine Kontrolle über Deine Zahlen hast. Weil Du nicht genau weißt, was Du eigentlich abrechnen musst. Und deshalb ist ein Kassensturz so wichtig. Zahlen, Daten, Fakten sind eines der wichtigsten Themen, die Du als Unternehmer beherrschen musst. Kenne Deine Zahlen – sonst hast Du auf diesem Markt einfach keine Chance. Wie willst Du Deinen Laden führen, wenn Du Deine Zahlen nicht richtig kennst?

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie wir das in unseren eigenen Firmen machen: jeden Tag, mit einfachen Werkzeugen, mit einem Notgroschen, mehreren Konten und einer Steuerrücklage, die mich vor keiner Überraschung mehr zittern lässt.

Was ist ein Kassensturz im Unternehmen?

Tobias Schott, Unternehmer und Mitgründer von Racoon Media in Rodgau
Kenne Deine Zahlen – sonst hast Du auf diesem Markt keine Chance.

Ein Kassensturz ist der ehrliche Blick auf alle Deine Zahlen: Was kommt rein, was geht raus, was bleibt übrig – und was kommt sofort, mittelfristig und langfristig auf Dich zu. Er zeigt Dir, wo Dein Betrieb wirklich steht, nicht wo Du ihn gefühlt siehst.

Du kannst den Kassensturz natürlich auch dann machen, wenn Du mit dem Rücken zur Wand stehst und gefühlt der Insolvenzverwalter schon anklopft. Aber ich sage Dir: Dann ist es zu spät. Dann tut es meistens richtig weh, es erfordert große Einschnitte und jede Menge Anstrengung. Sich anzustrengen, wenn die Kasse leer ist, tut vielen Unternehmern viel mehr weh, als wenn sie sich anstrengen, solange das Konto voll ist. Woran Du merkst, dass es eng wird, zeigen die zehn Warnsignale in Unternehmenskrise erkennen.

Deshalb musst Du Deine Zahlen viel früher kennen. Wenn Du das kannst, verändert sich Dein ganzes Arbeiten, weil Du genau weißt, warum Du etwas machst. Du kannst sogar Kunden aussortieren, bei denen Du sagst: Hier drehen wir nur Geld, hier haben wir am Ende des Tages nichts verdient.

Kassensturz im Unternehmen: Raster aus sofort, mittelfristig und langfristig – Rechnungen, Anschaffungen, Fahrzeuge, IT
Der ehrliche Kassensturz: heute, mittelfristig und langfristig – Rechnungen, Anschaffungen, Fahrzeuge und IT, bevor sie Dich überraschen.

Warum machen wir den Kassensturz jeden Tag?

Weil ich nur steuern kann, was ich jeden Tag sehe. Ich kann Dir aus persönlicher Erfahrung sagen: Ich mache das mittlerweile in allen unseren Firmen jeden Tag. Dafür habe ich mir Systeme aufgebaut, die es so einfach machen, dass ich jeden Abend weiß:

  • Was haben wir heute erwirtschaftet?
  • Welche Arbeitsleistung wurde erbracht – und was davon beim Kunden?
  • Was davon ist abrechenbare Leistung – und was haben wir geleistet, um in unserem eigenen Unternehmen zu arbeiten?
  • Welche Stunden wurden auf Baustellen verbracht, welche beim Kunden?
  • Was ist Dienstleistung, was ist Material?

All das läuft in unseren Firmen täglich zum Abend hin in ein System, sodass wir genau wissen, wo wir stehen. Nur dann kann ich meinen Laden steuern. Wie Du dabei die typischen Rechenfehler vermeidest, vom Stundensatz bis zum Transporter, habe ich in Kenne Deine Zahlen, Daten und Fakten beschrieben.

Welche Werkzeuge brauchst Du dafür?

Weniger, als Du denkst – die heutige Zeit macht es einfacher denn je. Als ich meine erste Firma gegründet habe, haben wir noch mit Excel herumgeeiert, um uns überhaupt so etwas wie eine Rechnungssoftware zu bauen. Eine professionelle Software mit Einrichtungsgebühren war für uns damals unerreichbar weit weg.

Heute bekommst Du für 10 bis 15 Euro im Monat ein vernünftiges Rechnungsprogramm und hast jeden Tag die Möglichkeit, eine komplette Auswertung Deiner Firma zu machen. Du musst nicht mehr auf den Kontoauszug am Monatsende warten. Du kannst mehrmals täglich in Deine Banking-App schauen und siehst, was rein- und rausgeht. Auch Dein Buchhaltungsprogramm hast Du auf dem Telefon.

Und wenn Du Dir dann noch ein eigenes System baust, in dem alle Zahlen zusammenlaufen, ist das die Königsdisziplin. Genau solche Systeme bauen wir inzwischen auch für Kunden – mit Automatisierung und KI, damit die Zahlen von selbst zusammenkommen. Was wäre dann noch Deine Ausrede?

Wie planst Du Anschaffungen, bevor sie Dich überraschen?

Indem Du jeden Verschleiß vorher einpreist und dafür Geld zur Seite legst – nicht erst, wenn etwas kaputtgeht. Du musst nicht nur wissen, was jeden Tag passiert, sondern auch, was Dich mittelfristig und langfristig erwartet: Wo kommt Personal dazu? Welche Anschaffungen stehen an? Welche Autos müssen ausgetauscht werden? Wann wird die IT fällig?

Wenn Du ein IT-lastiges Unternehmen hast, machen wir uns nichts vor: Alle drei bis vier Jahre brauchst Du eine komplett neue IT, sonst bist Du nicht mehr auf dem Stand. Das kannst Du einplanen. Das musst Du sogar in Deinem Budget einplanen.

  • Gastronomie: Du weißt ungefähr, wie lange Dein Backofen hält, und Du weißt, dass es richtig teuer wird, wenn er kaputtgeht. Warum führst Du dafür nicht nebenbei ein eigenes Küchenkonto, auf das jeden Monat etwas fließt? Dann ist, wenn die Küche streikt, zumindest ein Notgroschen für das Wichtigste da – und Du musst nicht alles voll finanzieren.
  • Handwerk: Du weißt, dass Dein Auto nach drei, vier Jahren platt ist. Rechne aus, was Dich der Kilometer in einer Vollkostenrechnung kostet – und schau nicht erst nach vier Jahren hin, wenn plötzlich 100.000 Euro für einen ausgestatteten Werkstatt-Sprinter fällig sind, die Du gar nicht mehr drin hast.
  • Friseur: Du weißt, dass Deine Schere irgendwann stumpf ist. Rechnest Du das pro Haarschnitt mit ein? Nehmen wir fiktiv 1 Euro pro Schnitt für Scheren und Rasierer.
  • Gebäude und Betriebsstätte: Du weißt, dass die Klimaanlage irgendwann fertig ist. Du weißt vieles davon – und ignorierst es aktiv, weil Du sagst: Dafür gebe ich jetzt kein Geld aus.

Das ist alles nicht schwer. Aber Du musst Dich hinsetzen und es machen. Wenn Du es ordentlich einplanst und in Dein Budget oder Deinen Stundensatz einrechnest, wirst Du sehen, wie viel ruhiger Du wirst.

Verschleiß einpreisen: Küchenkonto in der Gastronomie, Kilometerpreis im Handwerk, Schere beim Friseur, IT im Budget
Verschleiß einpreisen: Küchenkonto, echter Kilometerpreis, Schere pro Haarschnitt, IT im Budget – was Du heute einpreist, überrascht Dich morgen nicht.

Wie erklärst Du Preiserhöhungen, ohne Kunden zu verlieren?

Mit Deinen Zahlen: Wer sauber begründen kann, warum ein Preis steigt, bekommt ihn fast immer. Wenn Du Deine Zahlen im Griff hast, sitzt Du nicht mehr am Monatsende da und wunderst Dich über das Konto trotz vieler Arbeit. Du kannst Deinem Kunden genau erklären: Ich erhöhe die Preise, weil die Scheren teurer geworden sind, weil der Sprit teurer geworden ist, weil die Gastro-Geräte teurer geworden sind.

Immer wenn ich etwas sauber und ordentlich erklären konnte, haben meine Kunden gesagt: Das stimmt ja, dann bin ich bereit, den Preis zu bezahlen. Das ist eine ganz andere Herangehensweise als ein „Ich bin teurer geworden, weil alles teurer geworden ist“. Das zieht nicht, dann gibt Dir keiner mehr Geld für Deine Dienstleistung. Wenn Du es aber sauber begründen kannst, bist Du der Chef Deiner Firma – nicht die Zahlen.

Warum geht Liquidität vor Rentabilität?

Weil Du jede Rechnung mit Geld auf dem Konto bezahlst, nicht mit Gewinn auf dem Papier. Das ist ein Spruch, den ich zwingend lernen musste. Nicht alles muss gekauft werden. Du nimmst die Kredite auf, Du gehst für Deinen Kunden ins Risiko.

Ein Beispiel: Ein Kunde braucht ein Spezialwerkzeug, das Du nicht hast. Musst Du es unbedingt kaufen? Wie oft brauchst Du es, wie oft wirst Du es in Zukunft für Kunden brauchen? Das kannst Du ausrechnen. Stellst Du fest, dass Du es eigentlich nur einmal brauchst, ist das Ausleihen vielleicht teurer – aber Du musst keinen Kredit aufnehmen und keine 45.000 Euro in eine Maschine stecken, die danach herumsteht. Mach Dir da nichts vor.

Bei Omega Mounting brauchen wir auf Großbaustellen zum Beispiel oft einen Teleskoplader. Über die Jahre hätte ich den wahrscheinlich schon abbezahlt – aber ich hätte über 150.000 Euro investieren und mich um Reparaturen, Wartung, Prüfungen, An- und Abtransport kümmern müssen. Am Ende ist das teurer, als wenn ich dem Kunden sage: Für diese Arbeit brauchen wir einen Teleskoplader, der kostet Dich einen festen Tagessatz inklusive An- und Ablieferung. Dann habe ich immer die neueste Maschine, geprüft und instand gehalten. Und wenn etwas ist, rufe ich beim Verleiher an: Die Maschine ist kaputt, bitte liefert eine neue. Kein Stress. Genau das meint „Liquidität vor Rentabilität“.

Wie groß sollte der Notgroschen eines Unternehmers sein?

So groß, dass er Deinen kompletten Betrieb sechs Monate trägt, ohne dass ein Euro reinkommt. Das hat man normalerweise schon von der Oma gelernt: „Bub, pack Dir was auf die hohe Kante.“ Die hohe Kante ist einfach wichtig.

Privat heißt das: Drei Netto-Monatsgehälter solltest Du zurückgelegt haben, falls die Waschmaschine kaputtgeht, in der Küche etwas ausfällt oder das Auto streikt. Dann bist Du nicht sofort in der Klemme, sondern kannst selbst entscheiden, was jetzt wichtig ist und was nicht – auch, wenn Du mal krank wirst.

Als Unternehmer ist es Deine Pflicht, einen Notgroschen aufzubauen, der Dein komplettes Unternehmen sechs Monate tragen kann. Frag Dich ehrlich: Wie lange könntest Du Deine Firma am Laufen halten, wenn kein Euro reinkommt? Das ist eine harte Frage. Die meisten schaffen nicht einmal eine Woche, manche vielleicht einen Monat. Für ein gesundes Unternehmen solltest Du langfristig sechs Monate aufbauen – für den Fall, dass die Auftragslage schlecht ist oder Kunden Dich mit ihrer Zahlungsmoral hängen lassen. Das baust Du nicht über Nacht auf, das ist mir bewusst. Aber wenn Du es nie angehst, schaffst Du es nie.

Was ist das Mehrkontenmodell?

Das Mehrkontenmodell heißt: Du verteilst Dein Geld jeden Monat zuerst auf eigene Konten für Notgroschen, Steuern und Investitionen – und erst danach wird alles andere bezahlt. In einer Welt, in der Online-Konten fast keine Gebühren mehr kosten, ist das das Einfachste der Welt. Du musst nicht wie früher sechs Sparbücher anlegen und brauchst dafür nicht einmal einen Bankberater.

Du eröffnest ein paar Online-Konten und gibst ihnen Namen: Notgroschen, Steuerrücklage, Investitionen. Als Handwerksbetrieb vielleicht noch Fahrzeuge, als Gastronom Küche. Und dann überweist Du immer am Anfang des Monats – genau wie Dein Gehalt – dort Geld hin. Erst baust Du Deine Sicherheiten auf, dann bezahlst Du den Rest, weil Du sonst nie auf einen grünen Zweig kommst. Selbst wenn es nur 100 Euro im Monat sind: Nach drei Jahren liegen da 3.600 Euro.

Und wenn Du einen guten Monat hattest, entscheidest Du: Kaufe ich mir das nächste Auto, das ich definitiv nicht brauche, nur für mein Ego? Oder stecke ich es lieber in den Notgroschen, bis der voll ist?

Ich sage Dir: Mit einem gut gefüllten Notgroschen wird Dein unternehmerisches Handeln ein anderes. Wenn Deine Notgroschen- und Investitionskonten gefüllt sind, sagst Du leichter einmal Nein. Du sagst das Catering am Wochenende ab, das Dir eigentlich nichts bringt. Du sagst den Auftrag ab, bei dem Du außer Material nichts bewegt hättest. Die Geburtstagsfeier in Deinem Restaurant, an der Du nichts verdienst. Die Tür bei dem Kunden, die Dir nur Ärger bringt. Das machst Du aber nur, wenn Du einen Puffer hast – und diesen Puffer baust Du nur auf, wenn Du Deine Mentalität änderst.

Mehrkontenmodell für Unternehmer: am Monatsanfang zuerst Notgroschen, Steuerrücklage und Investitionen, dann der Rest
Das Mehrkontenmodell: Am Monatsanfang zuerst Notgroschen, Steuerrücklage und Investitionen füllen – und erst dann den Rest bezahlen.

Wie vermeidest Du die böse Überraschung beim Finanzamt?

Indem Du Deine Steuern jeden Monat mitrechnest und auf ein eigenes Konto legst, statt anderthalb Jahre auf die Rechnung zu warten. Das Wichtigste ist, wirklich daran zu arbeiten:

  1. jeden Tag die Liquidität checken, also aufs Konto schauen,
  2. am Ende der Woche die Woche abschließen,
  3. am Ende des Monats den Monat abschließen.

Ich muss nicht erst auf meinen Steuerberater warten, bis er mir anderthalb Jahre später die Rechnung präsentiert: So, jetzt haben Sie 50.000 Euro Steuernachzahlung. Wir hören leider fast in jedem Gespräch: „Die Steuer hat mich kalt erwischt.“ Nein, hat sie nicht. Denn eigentlich ist am Ende jedes Monats schon klar: Wenn Du so viel Gewinn machst, musst Du ungefähr so viel Steuern zahlen. Auf den Cent genau wirst Du das nicht ausrechnen, aber es gibt überschlägige Prozentsätze. Als GmbH kannst Du zum Beispiel grob 30 Prozent Deines Gewinns aufs Steuerkonto legen – so viel kommt aus Körperschaft- und Gewerbesteuer ungefähr zusammen. Welcher Satz für Dich passt, stimmst Du mit Deinem Steuerberater ab.

Genauso bei der Umsatzsteuer: Oh mein Gott, ich muss Umsatzsteuer zahlen! Leute, wenn Ihr ein Unternehmen gründet, ist das von Anfang an klar. Die Umsatzsteuer, die Du auf Deine Rechnungen schreibst, gehört nie Dir – sie gehört dem Finanzamt, abzüglich der Vorsteuer aus Deinen Einkäufen. Also kommt sie sofort aufs Steuerkonto. Und glaub mir, das Finanzamt ist schneller als Du: Wenn es weiß, dass es Geld bekommt, holt es sich das. Darauf, dass Du die Nachzahlung einfach in ein paar Monaten abstottern darfst, solltest Du Dich nicht verlassen.

Wenn Du so weit bist, hört das auf: „Ich weiß nicht, wo ich stehe. Ich habe Angst, wenn das Finanzamt schreibt.“ Bei mir ist das inzwischen fast eine Wette mit meinem Steuerberater: Am Ende des Jahres nenne ich ihm meine Zahl, was ich an Steuern bezahlen muss – und dann schauen wir, wie weit wir auseinanderliegen. Wie das mit einem Abschluss jeden Abend und jeden Freitag im Alltag aussieht, steht auch in Stirb auf Probe: Läuft Dein Betrieb ohne Dich?

Wann brauchst Du beim Kassensturz Hilfe von außen?

Amelie Laufer und Tobias Schott von Racoon Media – Marketing, Mitarbeitergewinnung und Beratung aus Rodgau
Wir arbeiten miteinander: Gute Systeme machen wir besser, schlechte bauen wir neu auf.

Am besten, bevor es eng wird – und spätestens dann, wenn Du Dich allein nicht mehr herantraust. Das ist keine Schwäche. Es ist schwierig, das allein zu machen. Deshalb hol Dir die Hilfe von außen, zum Beispiel bei uns: Wir machen mit Dir eine komplette Analyse und drehen einmal Deine komplette Buchhaltung um.

Damit das klar ist: Wir sind keine Bank, wir machen keine Anlageberatung, und wir sind keine Steuerberater. Wir beraten Dich mit dem Wissen, das wir uns über die Jahre selbst zu diesen Themen aufgebaut haben. Da fließen unsere eigenen Erfahrungen ein – auch die schmerzhaften – und die Erfahrungen unserer Kunden. Da stecken über 18 Jahre gelebtes Unternehmertum drin, nicht irgendetwas, das wir aus einem Buch haben. Mit diesem Wissen machen wir mit Dir einen Kassensturz, der vielleicht auch einmal richtig wehtut. Danach fängst Du an, Dein Unternehmen wirklich sauber und ordentlich aufzubauen. Wie wir dabei arbeiten und warum wir keine Stunden zählen, liest Du in Warum wir keine Stunden zählen: Woran Du einen guten Unternehmensberater erkennst.

Und wenn es schon zu spät sein sollte? Dann stellen wir Dir gern den Kontakt zu unseren Steuerberatern und Rechtsanwälten her. So nehmen wir gemeinsam Schwung auf und schreiben mit ihnen ein Rettungskonzept für Deinen Betrieb.

Am liebsten ist es uns aber, wenn Du Dich vorher meldest: wenn Du denkst, dass Du nicht gut dastehst – und genauso, wenn Du denkst, dass Du gut dastehst. Dann überprüfen wir Dein eigenes System einmal gemeinsam. Wir arbeiten da miteinander: Gute Systeme machen wir besser, schlechte bauen wir neu auf. Warum dieser Blick von außen so viel bringt, habe ich in Einsamkeit oben: Mit wem redest Du als Unternehmer eigentlich? beschrieben.

Warum Racoon Media?

  • Ehrlich & persönlich statt Agentur-Fabrik. Wir machen den harten Kassensturz mit Dir – auch wenn er wehtut. Schönreden hilft Deinem Konto nicht.
  • Unternehmer-Perspektive. Wir führen selbst mehrere Betriebe und machen den Kassensturz jeden Tag. Über 18 Jahre gelebtes Unternehmertum statt Wissen aus dem Buch – wir erzählen Dir nichts, was wir nicht selbst leben.
  • Das richtige Netzwerk. Wir sind keine Bank und keine Steuerberater. Wenn es um Steuern, Recht oder ein Rettungskonzept geht, holen wir unsere Steuerberater und Rechtsanwälte mit an den Tisch.
  • Strategie statt Aktionismus. Erst der Analyse-Tag mit schriftlichem Fahrplan, dann das System, in dem Deine Zahlen jeden Tag zusammenlaufen. Machen schlägt planen.
  • Alles aus einer Hand. Wenn der Kassensturz zeigt, dass Dir Kunden oder Aufträge mit Marge fehlen, kümmern wir uns direkt um Sichtbarkeit und Vertrieb.
  • Direkter Draht zu Amelie und Tobias. Du hast unsere Handynummern. Keine Tickets, keine Warteschleife.
  • Regional verankert: Zuhause in Rodgau, persönlich im Rhein-Main-Gebiet – und digital deutschlandweit.
Amelie Laufer und Tobias Schott, Gründer von Racoon Media in Rodgau
Über 18 Jahre gelebtes Unternehmertum – persönlich für Dich da.

Fazit: Werde Herr Deiner Kasse

Wenn Du so weit bist mit dem Kassensturz, macht Unternehmertum richtig Spaß. Dann bist Du der Unternehmer, der etwas unternommen hat – und nicht mehr der Knecht des Finanzamts oder nicht zahlender Kunden. Dann bist Du Herr Deiner Kasse. Und das macht richtig Laune, wenn Du alles kontrollierst und alles im Griff hast, weil Du dann ordentlich schlafen wirst.

Fang heute an: Konto jeden Tag anschauen, die Woche am Freitag abschließen, den Monat am Monatsende. Leg Dir die ersten Konten an, und wenn es nur 100 Euro im Monat sind. Und rechne Deinen Verschleiß in Deine Preise ein, bevor er Dich überrascht.

Passend dazu frisch im Blog: Reich ist der Chef, der ruhig schläft – was finanzielle Freiheit als Unternehmer wirklich heißt.

Passend dazu frisch im Blog: Abhängigkeit von Großkunden: Partner statt Bittsteller – was der Kassensturz zeigt, wenn ein Kunde den Großteil des Umsatzes trägt.

Und wenn der Kassensturz zeigt, dass Du einen Blick von außen brauchst: Genau dafür ist unser Analyse-Tag gebaut – ein Tag, der alles auf den Tisch bringt.

Der häufigste Befund nach dem Kassensturz übrigens: Die Preise sind zu niedrig – wie Du sie durchsetzt, steht im Artikel Preise durchsetzen.

Jetzt kostenloses Erstgespräch anfragen – Racoon Media, Rodgau. Meld Dich bei uns, egal ob Du denkst, dass Du schlecht oder gut dastehst. Wir machen einmal einen harten Kassensturz. Das tut einmal richtig weh, und danach hast Du Dein System, mit dem Du Schritt für Schritt zu dem Unternehmer wirst, der nachts wieder schläft, am Wochenende ruhig ist und auch mal einen Auftrag absagt, weil er genau weiß: Der lohnt sich für mich nicht. Der erste gemeinsame Schritt ist unser Analyse-Tag: ein Tag in Deinem Betrieb, an dessen Ende ein schriftlicher Fahrplan für die nächsten drei bis sechs Monate steht. Persönlich in Dietzenbach, Seligenstadt, Aschaffenburg und im gesamten Rhein-Main-Gebiet – digital deutschlandweit.

Benötigst Du Unterstützung?

Hey, mein Name ist Amelie und ich helfe Unternehmerinnen und Unternehmern dabei, sichtbar zu werden und ihre Wunschkunden anzuziehen. Melde Dich jetzt schnell & einfach für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch!

Amelie Laufer, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Racoon Media in Rodgau

Häufige Fragen zum Kassensturz im Unternehmen

Ein Kassensturz ist die ehrliche Bestandsaufnahme Deiner Finanzen: Was kommt rein, was geht raus, was bleibt übrig, welche Zahlungen, Steuern und Anschaffungen stehen sofort, mittelfristig und langfristig an. Er zeigt Dir, wo Dein Betrieb wirklich steht – und ist am wertvollsten, bevor es eng wird, nicht erst danach.

Den Kontostand jeden Tag, einen Wochenabschluss jeden Freitag und einen Monatsabschluss am Monatsende. Einmal im Jahr kommt der große Kassensturz dazu, bei dem Du auch Rücklagen, Anschaffungen und Preise prüfst. Mit Banking-App und Rechnungsprogramm auf dem Handy dauert der tägliche Blick nur wenige Minuten.

Als Richtwert so hoch, dass er Deinen kompletten Betrieb sechs Monate trägt, ohne dass Geld reinkommt. Privat gelten drei Netto-Monatsgehälter als solide Reserve. Den Notgroschen baust Du nicht über Nacht auf, sondern mit einem festen Betrag jeden Monat – Hauptsache, Du fängst an.

Die Umsatzsteuer gehört nie Dir: Sie wandert nach Abzug der Vorsteuer vollständig aufs Steuerkonto. Für die Gewinnsteuern gibt es Faustwerte, bei einer GmbH zum Beispiel grob 30 Prozent des Gewinns aus Körperschaft- und Gewerbesteuer. Den genauen Satz für Deine Rechtsform stimmst Du mit Deinem Steuerberater ab – wir beraten nicht steuerlich, helfen Dir aber, die Rücklage in Deinen Alltag einzubauen.

Du führst neben dem Geschäftskonto mehrere kostenlose Online-Konten, zum Beispiel für Notgroschen, Steuerrücklage, Investitionen und – je nach Branche – Fahrzeuge oder Küche. Am Anfang jedes Monats fließt zuerst ein fester Betrag auf diese Konten, erst danach wird der Rest ausgegeben. So bauen sich Sicherheiten auf, ohne dass Du jeden Monat neu darüber entscheiden musst.

Mit Deinen Zahlen. Wenn Du erklären kannst, welche Kosten konkret gestiegen sind – Material, Sprit, Geräte, Verschleiß –, akzeptieren die meisten Kunden einen neuen Preis. Ein pauschales „Alles ist teurer geworden“ überzeugt dagegen kaum jemanden.

Für Ehrlichkeit ist es nie zu spät, aber je später Du ihn machst, desto härter sind die Einschnitte. Wenn die Zahlungsunfähigkeit schon droht, brauchst Du zuerst Steuerberater und Rechtsanwalt an Deiner Seite. Den Kontakt zu unseren Steuerberatern und Rechtsanwälten stellen wir Dir gern her, und gemeinsam schreiben wir ein Rettungskonzept. Am meisten bringt der Kassensturz aber, solange noch Geld auf dem Konto ist.

Ja, gerade dann. Wer gut dasteht, hat den Spielraum, sein System in Ruhe zu prüfen und zu verbessern, statt unter Druck handeln zu müssen. Wir schauen gemeinsam auf Deine Konten, Rücklagen und Abläufe: Gute Systeme machen wir besser, schlechte bauen wir neu auf.

Nein. Wir sind keine Bank, machen keine Anlageberatung und keine Steuerberatung. Wir beraten mit dem Wissen und den Erfahrungen aus über 18 Jahren gelebtem Unternehmertum – aus unseren eigenen Betrieben und denen unserer Kunden. Für steuerliche und rechtliche Fragen stellen wir Dir den Kontakt zu unseren Steuerberatern und Rechtsanwälten her.

Ja. Unser Büro steht in Rodgau, und wir sind persönlich in der ganzen Region unterwegs – von Dietzenbach und Seligenstadt über Frankfurt und Offenbach bis Aschaffenburg. Den Analyse-Tag machen wir bei Dir im Betrieb, egal ob Handwerk, Gastronomie, Friseursalon oder Dienstleister. Digital arbeiten wir deutschlandweit.

Tobias Schott, Unternehmer und Mitgründer von Racoon Media in Rodgau

Über den Autor: Tobias Schott

Tobias Schott ist Mitgründer von Racoon Media – seit über 18 Jahren Unternehmer und Investor, und bekannt dafür, auch unbequeme Wahrheiten offen auszusprechen. Er hat eigene Firmen durch existenzbedrohende Zeiten geführt und neu aufgebaut; genau diese Erfahrung steckt in seinen Artikeln über Strategie, Zahlen und Dranbleiben. Mehr über Tobias →

Du willst das für Deinen Betrieb durchsprechen? Unternehmensberatung von Unternehmern – Analyse-Tag anfragen →

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