Mitarbeitergewinnung für Protect: Wie der größte Event-Sicherheitsdienst im Rhein-Main-Gebiet wieder Bewerber gewinnt
Über 800 Bewerbungen in gut einem Jahr: Wie wir mit Analyse-Tag, einem neuen Auftritt auf Instagram und Facebook, Recruiting-Videos und einer 90-Sekunden-Bewerbung das Recruiting von Protect neu aufgebaut haben – ganz ohne bezahlte Anzeigen.
Stell Dir einen Job vor, bei dem Du da bist, wo andere Eintritt zahlen: bei den größten Konzerten, Spielen und Events der Region. Klingt nach einem Job, für den sich Leute von selbst bewerben, oder?
Genau das war das Paradox bei Protect, dem größten Event-Sicherheitsdienst im Rhein-Main-Gebiet: starke Einsätze, echtes Teamgefühl, ein großes Ziel – auf über 1.000 Mitarbeiter zu wachsen. Aber die Bewerbungen? Blieben aus. Die Maßnahmen von früher waren schlicht eingeschlafen, für Strategie fehlte im Tagesgeschäft die Zeit – und ein Partner, der wirklich mit anpackt, fehlte auch.
Diese Case Study erzählt, wie wir das gemeinsam geändert haben – Schritt für Schritt, vom ehrlichen Analyse-Tag bis zur Bewerbung, die keine 90 Sekunden dauert.
Projektübersicht
- Kunde: Protect Security GmbH, Frankfurt am Main – Veranstaltungsschutz und Event-Security, der größte Event-Sicherheitsdienst im Rhein-Main-Gebiet (Veröffentlichung mit dem Kunden abgestimmt)
- Ausgangslage: Wachstumsziel 1.000+ Mitarbeiter (Subunternehmer, Minijobber und Festangestellte) – aber die Bewerbungen waren eingebrochen, alte Recruiting-Maßnahmen eingeschlafen, keine Zeit für Strategie
- Leistungen: Analyse-Tag mit schriftlichem Fahrplan, Neuaufbau von Instagram und Facebook, Recruiting-Videos und Foto-/Videoproduktion direkt im Einsatz (ohne bezahlte Anzeigen), eigene Karriereseite jobs.protectgmbh.com, Social-Recruiting-Content auf Protects eigenen Kanälen
- Zeitraum: seit April 2025 – laufende Zusammenarbeit, inzwischen im zweiten Jahr
- Ergebnis: über 800 Bewerbungen in gut einem Jahr, komplett organisch, daraus zahlreiche Neueinstellungen; heute gehen rund 50 Bewerbungen pro Monat ein; einzelne Einsatz-Videos mit fünfstelliger Reichweite
Was ist Social Recruiting mit echtem Einsatz-Content?
Social Recruiting heißt: Mitarbeiter dort gewinnen, wo sie ihre Zeit verbringen – auf Instagram, TikTok und Co. – statt darauf zu hoffen, dass sie zufällig eine Stellenanzeige finden.
Der entscheidende Zusatz ist „echter Einsatz-Content“: keine gestellten Fotos, keine Models mit Warnweste, sondern das echte Team bei echten Einsätzen, professionell eingefangen. Wer sich bewirbt, hat den Job dann schon gesehen – und genau deshalb bewerben sich die Richtigen.
Für eine Firma wie Protect ist das der natürlichste Ansatz der Welt: Die Einsätze SIND spektakulär. Sie waren nur nicht sichtbar.
Warum fand Protect keine Mitarbeiter – trotz eines Jobs, für den andere Eintritt zahlen?
Die kurze Antwort: Weil der beste Job nichts nützt, wenn ihn niemand sieht – und weil klassische Stellenanzeigen genau die Zielgruppe verfehlen, die Protect braucht.
Event-Security lebt von Studenten, Nebenjobbern und Quereinsteigern – Menschen, die nicht auf Jobbörsen suchen, sondern abends durch Instagram scrollen. Eine Textanzeige „Sicherheitsmitarbeiter (m/w/d) gesucht“ erreicht sie nicht. Und wenn doch: Ein Bewerbungsprozess mit Lebenslauf, Anschreiben und Formular-Marathon sortiert genau die flexiblen Kräfte aus, die eigentlich nur eine Frage haben: „Wie fange ich hier an?“
Dazu kam die Wachstumsfalle, die fast jeder erfolgreiche Betrieb kennt: Was früher an Recruiting-Aktionen funktioniert hat, war über die Jahre eingeschlafen – und mit dem Ziel, auf über 1.000 Mitarbeiter zu wachsen, brauchte Protect gleich drei Zielgruppen auf einmal: Subunternehmer, Minijobber und Festangestellte. Für jede davon eine Strategie zu bauen, während das Tagesgeschäft auf Hochtouren läuft? Unmöglich. Genau an diesem Punkt kam Protect zu uns.
Wie lief der Analyse-Tag bei Protect ab?
Wir haben die Zusammenarbeit nicht mit einer Kampagne gestartet, sondern mit einem ganzen Tag Analyse – so wie bei jedem unserer Kunden. Bei Protect hieß das: zuhören, nachhaken, Klartext reden.
Das Team wurde gehört, Probleme wurden klar benannt, und aus „wir bräuchten mal mehr Leute“ wurde ein greifbares Ziel mit einem klaren Fahrplan zur Mitarbeitergewinnung – inklusive Struktur im Team und einem persönlichen Ansprechpartner für alles Weitere.
Warum dieser Aufwand vor der ersten Maßnahme? Weil ein Tag ehrliche Analyse mehr verändert als hundert Meetings. In Meetings bleibt vieles unausgesprochen – nicht, weil es niemand sieht, sondern weil man sich daran gewöhnt hat, über dieselben Stolpersteine hinwegzugehen. Der Analyse-Tag schafft den Raum, sie einmal komplett auszuräumen.
Was haben wir konkret umgesetzt?
Nach dem Fahrplan ging es in die Umsetzung – Quick Wins zuerst:
- Mit der Kamera in den Einsatz. Wir haben das Protect-Team dort begleitet, wo es glänzt: beim Einsatz in der BRITA-Arena in Wiesbaden, auf Messen in Frankfurt, bei Großveranstaltungen. Entstanden sind Reels, Fotos für die Website und laufender Social-Media-Content – ohne den Betrieb anzuhalten und ohne etwas zu inszenieren.
- Die große Bühne genutzt. Beim Hessentag in Bad Vilbel haben wir den Protect-Einsatz rund um das Nina-Chuba-Konzert festgehalten – Sicherheitsarbeit vor Zehntausenden Besuchern. Allein dieses eine Video erreichte über zehntausend Abrufe. Mitarbeitergewinnung entsteht durch Sichtbarkeit – und Sichtbarkeit entsteht durch genau solche Momente.
- Social Media komplett neu aufgebaut. Wir haben den Auftritt auf den eigenen Kanälen komplett neu aufgesetzt: Instagram und Facebook – bestehende Konten aufgeräumt, Inhalte neu strukturiert, Recruiting-Videos direkt im Einsatz gedreht. Bezahlte Anzeigen? Bis heute keine einzige. Jede Zielgruppe (Subunternehmer, Minijobber, Festangestellte) bekam ihre eigene Ansprache statt einer Einheits-Stellenanzeige.
4. Die Bewerbungshürde abgerissen. Mit der eigens gebauten Karriereseite jobs.protectgmbh.com dauert eine Bewerbung bei Protect jetzt weniger als 90 Sekunden – ganz ohne Lebenslauf. Wer Interesse hat, ist drin, bevor die Motivation verfliegt.
5. Auf Protects eigenen Kanälen erzählt. Die Recruiting-Inhalte laufen nicht nur auf unseren Kanälen, sondern vor allem auf denen von Protect selbst: „Bei PROTECT bist Du da, wo andere Eintritt zahlen“ – mit fünf ehrlichen Gründen für den Job, von flexiblen Einsätzen neben Schule und Studium bis zur fairen Bezahlung. Auch die weniger glamourösen Wahrheiten gehören dazu: Messejobs bedeuten planbare Termine und trockene, klimatisierte Hallen statt Regen und Wind.
6. Drangeblieben. Die Zusammenarbeit läuft heute, im zweiten Jahr, weiter: Wir sind regelmäßig mit Protect auf Veranstaltungen unterwegs und begleiten das Team direkt im Einsatz. Recruiting ist kein Projekt mit Enddatum – es ist ein Muskel, der trainiert bleibt.
Der Hessentag-Einsatz rund um das Nina-Chuba-Konzert zeigt, was echter Einsatz-Content leistet: Ein einziges Video, aufgenommen mitten im echten Arbeitsalltag, erreichte über zehntausend Abrufe – und zeigte potenziellen Bewerbern genau das, was keine Stellenanzeige zeigen kann: wie sich dieser Job wirklich anfühlt.
Warum haben wir es genau so gemacht – und nicht anders?
Drei Entscheidungen aus dem Fahrplan waren entscheidend – und alle drei sind übertragbar:
Erstens: Arbeitgeber-Content gehört auf den Kanal des Arbeitgebers. Ein Bewerber folgt nicht der Agentur – er schaut sich die Firma an, bei der er arbeiten soll. Deshalb produzieren wir den Content und veröffentlichen ihn gemeinsam mit Protect auf deren Profilen. Das baut genau dort Vertrauen auf, wo die Entscheidung fällt.
Zweitens: Echtheit schlägt Hochglanz. Viele Betriebe zeigen ihren Job online gar nicht richtig – dabei entscheiden genau diese Einblicke darüber, ob Kunden Vertrauen haben und ob neue Mitarbeiter sagen: Da will ich hin. Keine gestellten Fotos, kein extra Aufwand für das Team – einfach echte Arbeit, professionell eingefangen.
Drittens: Die Bewerbung muss zur Zielgruppe passen. Wer flexible Nebenjobber sucht, darf keinen Bewerbungsprozess bauen, der sich anfühlt wie eine Beamtenlaufbahn. 90 Sekunden, ohne Lebenslauf – das ist keine Spielerei, das ist Conversion-Optimierung für den Arbeitsmarkt.
Die Karriereseite jobs.protectgmbh.com ist dafür gebaut: klare Benefits, echte Einsatzfotos, ein Bewerbungsweg ohne Hürden – „Bewirb Dich jetzt, in nur 90 Sekunden am Handy erledigt.“
Was hat es gebracht?
Die Zahlen sprechen für sich: In gut einem Jahr kamen über 800 Bewerbungen zusammen – komplett organisch, ohne bezahlte Anzeigen. Daraus sind zahlreiche neue Mitarbeiter für Protect entstanden. Wie der Content dahinter entsteht, zeigen wir in unserer zweiten Protect-Case-Study. Und der Effekt hält an: Heute gehen bei Protect rund 50 Bewerbungen ein – Monat für Monat, aus einem System, das weiterläuft.
Von „es kommt einfach keine Bewerbung mehr rein“ zu 50 Bewerbungen monatlich – das ist der Unterschied zwischen eingeschlafenen Einzelaktionen und einem durchdachten Konzept. Die Konzeption haben wir gemeinsam mit dem Protect-Team im Analyse-Tag gelegt; die Umsetzung kam komplett aus einer Hand: Ideen, Karriereseite, Social Media, Foto und Video. Oder wie Tobi es zusammenfasst: Das Ganze ist eingeschlagen – positiverweise – wie eine Bombe.
Dazu die weichen Faktoren, die keine Statistik erfasst: Protect ist als Arbeitgeber sichtbar, einzelne Einsatz-Videos erreichen fünfstellige Abrufzahlen, und der Auftritt wirkt auf beide Seiten – auf künftige Mitarbeiter UND auf Veranstalter, die sehen, wie professionell dieses Team arbeitet. Die Zusammenarbeit läuft heute im zweiten Jahr. Kein Kunde verlängert eine Partnerschaft, die ihm nichts bringt.
Warum Racoon Media?
- Ehrlich & persönlich statt Agentur-Fabrik: Beim Analyse-Tag mit Protect hieß es zuhören, nachhaken, Klartext reden – genau so arbeiten wir mit jedem Kunden, direkt mit uns Inhabern.
- Strategie statt Aktionismus: Erst der Analyse-Tag mit schriftlichem Fahrplan, dann die Umsetzung – Quick Wins zuerst.
- Alles aus einer Hand: Analyse, Employer Branding, Foto/Video im Einsatz, Karriereportal, Social-Media-Content – ein Team, keine Schnittstellen.
- Echter Einsatz-Content: Wir kommen vorbei, schauen Deinem Team über die Schulter und machen sichtbar, was Deinen Betrieb besonders macht – ohne den Betrieb anzuhalten.
- Marketing, das an Bewerbungen gemessen wird: Reichweite ist Mittel, nicht Zweck – am Ende zählt, wer sich bewirbt und wer bleibt.
- Regional verankert: Zuhause in Rodgau, persönlich im Rhein-Main-Gebiet – und digital deutschlandweit.
Fazit: Sichtbarkeit ist die halbe Mitarbeitergewinnung
Protect hatte immer einen Job zu bieten, für den andere Eintritt zahlen. Was fehlte, war kein besseres Jobangebot – sondern Sichtbarkeit, ein System statt Einzelaktionen und ein Bewerbungsweg ohne Hürden. Das Ergebnis: über 800 Bewerbungen in gut einem Jahr, komplett organisch und ein Zustrom, der bis heute anhält. Der erste Schritt dafür war derselbe wie bei jedem unserer Projekte: ein Tag ehrliche Analyse.
Und wenn die Bewerbungen da sind, beginnt die eigentliche Arbeit: Wie Du neue Leute so an Bord holst, dass sie auch bleiben, zeigt Dir unser Artikel Onboarding: Der erste Tag entscheidet.
Wenn Deine Anzeigen bisher ins Leere laufen, findest Du hier 5 Gründe, warum Du keine Bewerbungen erhältst. Und ein Standard, der sich bei uns bewährt hat: Jede Bewerbung bekommt innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Antwort – dieses Tempo allein hebt Dich von den meisten Betrieben ab.
Jetzt kostenloses Erstgespräch anfragen – Racoon Media, Rodgau. Wenn Dein Betrieb Mitarbeiter sucht, schauen wir uns im Erstgespräch Deine Lage an; der erste gemeinsame Arbeitsschritt ist unser Analyse-Tag mit schriftlichem Fahrplan – so wie bei Protect. Persönlich für Unternehmen in Frankfurt, Wiesbaden, Bad Vilbel und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet – und digital deutschlandweit.
Benötigst Du Unterstützung?
Hey, mein Name ist Amelie und ich helfe Unternehmerinnen und Unternehmern dabei, sichtbar zu werden und ihre Wunschkunden anzuziehen. Melde Dich jetzt schnell & einfach für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch!
Häufige Fragen (FAQ)
Das hängt von Ausgangslage und Zielgruppe ab – bei Protect kamen in gut einem Jahr über 800 Bewerbungen zusammen, komplett organisch, und der Zustrom hält mit rund 50 Bewerbungen pro Monat an. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst Analyse und Arbeitgeber-Auftritt, dann Reichweite – wer es umgekehrt macht, bezahlt Werbung für eine Seite, die Bewerber abschreckt.
Ja, gerade dann. Das Prinzip – echte Einblicke, einfacher Bewerbungsweg, Content auf dem eigenen Kanal – funktioniert für den Handwerksbetrieb mit acht Leuten genauso wie für Protect. Klein zu sein ist im Recruiting sogar ein Vorteil: Persönlichkeit schlägt Konzern-Karriereseite.
Niemand muss schauspielern. Wir begleiten Dein Team bei der echten Arbeit – wer nicht ins Bild will, kommt nicht ins Bild. Die Erfahrung zeigt: Wenn die ersten Beiträge online sind und das Team stolz darauf ist, wollen die meisten plötzlich doch mit aufs Foto.
Ein kompletter Tag, an dem wir Deinen Betrieb durchleuchten – bei Protect hieß das: zuhören, nachhaken, Klartext reden, mit dem ganzen Team. Am Ende steht ein schriftlicher Fahrplan mit klaren Prioritäten. Ohne diesen Tag starten wir keine Zusammenarbeit – er ist das Fundament für alles Weitere.
Nein, es ist zielgruppengerecht. Bei Nebenjobs und Quereinstieg entscheidet der Lebenslauf wenig – das persönliche Gespräch und die Probeschicht entscheiden. Die 90-Sekunden-Bewerbung senkt nur die erste Hürde; die Auswahl trifft der Betrieb danach genauso sorgfältig wie vorher.
Eine Vermittlung verkauft Dir einzelne Kandidaten gegen Provision – jedes Mal aufs Neue. Wir bauen Dir ein System auf, das dauerhaft Bewerbungen bringt: Arbeitgebermarke, Content, Karriereseite, Kampagne. Das gehört danach Dir.
Ja – wir sind in Rodgau zuhause und persönlich im gesamten Rhein-Main-Gebiet unterwegs, von Frankfurt über Bad Vilbel bis Wiesbaden. Digital betreuen wir Unternehmen deutschlandweit.
Das hängt vom Fahrplan ab, der im Analyse-Tag entsteht – vom Content-Paket bis zur laufenden Kampagne. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir offen, was für Deine Situation sinnvoll ist. Zum Vergleich lohnt eine ehrliche Rechnung: Was kostet Dich eine unbesetzte Stelle pro Monat?
Über die Autorin: Amelie Laufer
Amelie Laufer ist Mitgründerin von Racoon Media und verantwortet Design, Content, Websites, Fotos und Kampagnen. Als Unternehmerin weiß sie, wie aus einem unscheinbaren Auftritt ein Unternehmen wird, das Kunden und Bewerber überzeugt – mit Blick fürs Detail und hohem Anspruch ans Kundenerlebnis. Mehr über das Team →