Marketing selber machen oder Agentur? Warum Chefsache nicht heißt, dass der Chef alles selbst tun muss

Abends um zehn noch schnell ein Instagram-Post, am Wochenende „endlich mal“ die Website: So sieht Marketing in vielen Betrieben aus. Hier ist die ehrliche Rechnung, wann sich eine Agentur lohnt – und warum sie ohne roten Faden auch keine Lösung ist.

Kommt Dir das bekannt vor? Das Marketing Deines Betriebs machst Du selbst – so wie die meisten Geschäftsführer im Mittelstand. Und weil Du nebenbei noch einen Betrieb führst, steht es nie an oberster Priorität: Es wird im Nachgang gemacht. Abends, wenn mal Zeit ist. Am Wochenende. Oder dann, wenn Du Dich dazu quälen musst, weil die Kunden fehlen.

Genau in diesem Moment denken viele: Dann nehme ich doch einfach eine Agentur, die mir alles macht – ich sage nur noch, wie mein Wunschkunde aussieht und was ich haben möchte. Fertig.

Wir sagen Dir aus eigener Erfahrung – als Agentur UND als Unternehmer, die selbst Firmen führen: Ganz so einfach ist es nicht. Aber es gibt einen Weg, der funktioniert. Und um den geht es in diesem Artikel.

Warum bleibt selbstgemachtes Marketing fast immer liegen?

Business-Fotografie Racoon Media: Mitarbeiter am Bildschirmarbeitsplatz, Heinrich Kramwinkel GmbH
Abends noch schnell ein Post – so bleibt Marketing liegen

Weil im Tagesgeschäft immer etwas dringender ist. Der Kunde ruft an, die Baustelle brennt, ein Mitarbeiter fällt aus – und der geplante Post, der Blogartikel, die überfällige Website rutschen wieder eine Woche nach hinten. Nicht aus Faulheit, sondern aus Physik: Ein Tag hat 24 Stunden, und Marketing verliert jedes Duell gegen einen zahlenden Kunden.

Das Ergebnis kennen wir aus Dutzenden Erstgesprächen: ein Instagram-Kanal mit drei Monaten Pause, eine Website von 2019, Stellenanzeigen ohne Bewerber. Nicht, weil der Unternehmer es nicht könnte – sondern weil niemand neben einem vollen Betrieb auch noch täglich Marketing stemmen kann.

Und hier ist die unbequeme Wahrheit für alle, die es „nebenbei“ versuchen: Halbes Marketing ist die teuerste Variante. Du bezahlst mit Deiner Freizeit, bekommst aber keinen Rhythmus zustande – und ohne Rhythmus keine Wirkung. Wer es wirklich selbst machen will, müsste eigentlich Tag und Nacht dransitzen.

Ist die Agentur dann die einfache Lösung? Nicht ganz – und das sagen wir als Agentur

Jetzt kommt der Teil, den Dir die wenigsten Agenturen erzählen: Einfach „alles abgeben“ funktioniert auch nicht. Wer ohne Plan Leistungen einkauft – heute ein Logo, morgen ein paar Anzeigen, übermorgen ein Video –, bezahlt Agenturpreise für Stückwerk.

Der Unterschied zwischen teurem Stückwerk und bezahlbarem System hat einen Namen: der rote Faden. Erst wird konzeptioniert – Wunschkunde, Positionierung, Kanäle, Botschaften, alles greift ineinander. Das kostet am Anfang Zeit und Geld, keine Frage. Aber sobald der rote Faden steht, verschwinden die großen Kosten: Jeder Post, jede Seite, jede Kampagne zahlt auf dasselbe Konzept ein, nichts wird doppelt gemacht, nichts verpufft. Ab da kannst Du ganz anders rechnen – wie, das haben wir im Artikel über den Marketing-ROI vorgerechnet. Und warum genau dieses System vor jeder neuen Maschine kommt, liest Du in Vertrieb und Marketing zuerst.

Deshalb beginnt bei uns jede Zusammenarbeit mit dem Analyse-Tag und einem schriftlichen Fahrplan. Nicht, weil wir gern analysieren, sondern weil Agentur ohne Konzept genau das ist, wovor Du Dich zu Recht fürchtest: teuer.

Racoon Media Analyse-Konzept: der gedruckte Fahrplan aus dem Analyse-Tag in den Händen einer Kundin
Der rote Faden: Konzept vor Maßnahmen

Was bringt mir eine Agentur wirklich?

Podcast- und Interview-Setting im Content Studio Rodgau mit Sessel und Kamera
Ein Team arbeitet jeden Tag am Auftritt

Vor allem eines: Da kümmert sich ein ganzes Team jeden Tag um Dein Marketing – nicht ein müder Chef am Sonntagabend. Das ist der Unterschied im Output: Während Du eine Stunde für einen Post brauchst (und ihn dann doch verschiebst), entstehen im System einer Agentur laufend Inhalte, Kampagnen, Anpassungen – in Deinem Namen, nach Deinem roten Faden.

Und rechne ehrlich Deine eigene Zeit dagegen: Deine Unternehmerstunde ist die teuerste im ganzen Betrieb. Jede Stunde, die Du abends an Canva und WordPress verlierst, fehlt dort, wo nur Du wirken kannst – bei Kunden, beim Team, bei Entscheidungen. Marketing abzugeben ist deshalb keine Ausgabe, sondern ein Tausch: Du kaufst Dir Deine wertvollste Ressource zurück.

Die drei Wege – und welcher zu Dir passt

Am Ende hast Du genau drei Möglichkeiten, und es lohnt sich, die Entscheidung einmal bewusst zu treffen:

  1. Selber machen – richtig. Möglich, wenn Du Zeit, Wissen und ehrlich gesagt auch Spaß daran hast. Dann brauchst Du feste Zeitfenster wie für einen Kundenauftrag – sonst wirst Du Weg zwei. Und falls Dir oder Deinem Team dafür noch das Handwerkszeug fehlt: Genau dafür gibt es unsere Workshops – dazu gleich mehr.
  2. Nachlässig machen. Der häufigste und teuerste Weg: halb gepflegte Kanäle, sporadische Posts, eine veraltete Website. Kostet Freizeit, bringt nichts und wirkt nach außen schlechter als gar kein Auftritt.
  3. Das Zulieferer-Modell. Du lieferst, was nur Du liefern kannst – die Agentur macht den Rest zum System. Für die meisten Unternehmer mit vollem Betrieb ist das der Weg, der wirklich funktioniert.

Welcher Weg zu Dir passt, hängt nicht von Deinem Können ab, sondern von Deiner ehrlichen Antwort auf zwei Fragen: Hast Du wirklich dauerhaft Zeit dafür? Und macht es Dir genug Spaß, dass Du es auch in vollen Wochen durchziehst? Wenn Du zweimal Ja sagst: Weg eins. Wenn nicht: Weg drei – bevor Dich Weg zwei still und leise Geld kostet.

Marketing selber machen oder Agentur: die drei Wege – richtig selbst machen, nachlässig machen, Zulieferer-Modell
Die drei Wege: richtig selbst machen, nachlässig machen oder das Zulieferer-Modell – der zweite Weg ist der häufigste und teuerste.

Wie sieht das Zulieferer-Modell konkret aus?

So einfach, wie es klingt – wenn das Konzept einmal steht: Du schickst uns Bilder aus Deinem Betrieb und ein paar passende Sätze dazu. Wir machen daraus alles Weitere.

Zulieferer-Modell im Marketing: Du lieferst Handyfoto und Stichworte, die Agentur macht Text und Bild für alle Kanäle
Das Zulieferer-Modell: Ein Einsatzfoto und drei Stichpunkte von Dir – daraus werden Post, Karriereseite und Website, ein paar Minuten pro Woche.

Aus einem Einsatzfoto und drei Stichpunkten entsteht dann der Facebook-Post, der Instagram-Post, der Inhalt für Deine Karriere- und Bewerberseite – kurz: der passende Auftritt auf allen Kanälen, die es braucht, um Deinen Wunschkunden oder Deinen Wunschbewerber zu erreichen. Jeder Baustein folgt dem roten Faden, nichts muss zweimal erfunden werden.

Dein Zeitaufwand: ein paar Minuten pro Woche – Fotos machen, kurz einsprechen, freigeben. Genau nach diesem Prinzip funktioniert übrigens auch das Auftragstagebuch, über das wir hier im Blog schon geschrieben haben: Der Betrieb liefert die Geschichte, die Redaktion macht die Sichtbarkeit daraus. Du bleibst das Gesicht und die Stimme Deines Betriebs – Du hörst nur auf, auch noch der Grafiker, Texter und Webmaster sein zu müssen.

Wann solltest Du es trotzdem selbst machen?

Auch das gehört zur ehrlichen Antwort: Es gibt Fälle, in denen Selbermachen richtig ist. In der Gründungsphase, wenn jeder Euro zählt und Du Deine Zielgruppe erst kennenlernst. Wenn Marketing Dir wirklich Freude macht und Du Dir feste Zeitfenster dafür blockst – wie einen Kundenauftrag, nicht wie eine Restaufgabe. Oder wenn Du eine Person im Team hast, die es kann und dafür Zeit bekommt.

Wichtig ist nur eins: Triff die Entscheidung bewusst – nicht durch Aufschieben. „Ich mache es selbst“ ist eine legitime Strategie. „Ich mache es, wenn mal Zeit ist“ ist keine – das ist Weg zwei, und der kostet Dich am meisten.

Du willst es lernen – oder ein Mitarbeiter soll es übernehmen? Dafür gibt es unsere Workshops

Zwischen „alles selbst“ und „alles abgeben“ gibt es nämlich noch einen dritten Hebel, über den kaum eine Agentur spricht: Ausbildung. Wir bilden in Workshops und Weiterbildungen genau die Menschen aus, die Dein Marketing künftig betreuen sollen – Dich selbst oder Deine Mitarbeiter.

Business-Fotografie Racoon Media: Mitarbeiter im Arbeitsalltag bei der Heinrich Kramwinkel GmbH
Workshop: Wissen weitergeben

Themengerechte Ausbildung für Dich als Unternehmer: Du willst mehr über Marketing lernen, verstehen, was funktioniert, und Deine Maßnahmen selbst beurteilen können – statt jeder Empfehlung glauben zu müssen.

Themengerechte Ausbildung für Deine Mitarbeiter: Du hast jemanden im Team, der vielleicht ganz am Anfang steht und mehr wissen will – und der künftig Deinen Instagram- und Social-Media-Kanal betreuen oder die Blogartikel auf Deiner Website schreiben soll. Genau dafür bilden wir weiter: praxisnah, an Euren echten Kanälen, mit Eurem roten Faden.

Die Kombination: Intern wächst die Kompetenz, extern bleibt das System – Dein Mitarbeiter übernimmt Schritt für Schritt die laufende Pflege, wir liefern Strategie, Kampagnen und das, was Spezialwissen braucht.

Dass wir das können, zeigen wir übrigens nicht nur bei Kunden: Als Marketing-Dozenten haben wir zuletzt bei der Summer School des Bundesverbands Tattoo ganze Kursgruppen ausgebildet. Wissen weiterzugeben gehört bei uns zum Geschäft – nicht nur Wissen anzuwenden.

Und ja, auch das ist gegen unser kurzfristiges Interesse als Agentur: Ein gut ausgebildeter Mitarbeiter bei Dir bedeutet weniger laufende Aufträge für uns. Aber es passt zu unserem Verständnis von ehrlicher Beratung – und erfahrungsgemäß werden aus gut ausgebildeten Teams die besten langfristigen Partner.

Warum Racoon Media?

Ehrlich & persönlich statt Agentur-Fabrik: Wir sagen Dir im Erstgespräch auch, wenn Selbermachen für Deine Phase die bessere Wahl ist – und was Dir dafür fehlt.

Erst der rote Faden, dann die Maßnahmen: Analyse-Tag, schriftlicher Fahrplan, Konzept – damit Agentur bei Dir nie Stückwerk zu Agenturpreisen bedeutet.

Das Zulieferer-Modell in der Praxis: Bilder und Stichpunkte rein, fertige Posts, Karriereseiten und Kampagnen raus – auf allen Kanälen, die Dein Wunschkunde und Dein Wunschbewerber nutzen.

Racoon Media
Racoon Media: ehrlich und persönlich
  • Ein Team statt ein Feierabend: An Deinem Marketing arbeitet jeden Tag jemand – nicht nur sonntags, wenn der Chef mal Luft hat.
  • Unternehmer-Perspektive: Wir führen selbst Firmen und wissen, was Deine Stunde wert ist – Marketing wird bei uns an Umsatz und Bewerbungen gemessen.
  • Workshops & Weiterbildungen: Wir machen nicht nur für Dich – wir bilden Dich oder Deine Mitarbeiter aus, damit Social Media und Blog auch intern in guten Händen sind.
  • Regional verankert: Zuhause in Rodgau, persönlich im Rhein-Main-Gebiet – und digital deutschlandweit.

Fazit: Dein Marketing braucht nicht mehr von Deiner Zeit – sondern ein System

Die Frage ist nicht, ob Du gut genug bist, Dein Marketing selbst zu machen. Die Frage ist, ob es klug ist, dass die teuerste Stunde Deines Betriebs abends an Aufgaben geht, die ein eingespieltes Team im System schneller, besser und günstiger erledigt.

Und wenn Du nach dieser Abwägung lieber ein Team willst, das alles zusammenhält: Wie Marketing aus einer Hand bei uns läuft, liest Du im eigenen Artikel.

Chefsache bleibt Dein Marketing so oder so – aber Chefsache heißt: Richtung vorgeben, Gesicht zeigen, entscheiden. Nicht: nachts posten.

Jetzt kostenloses Erstgespräch anfragen – Racoon Media, Rodgau. Im Erstgespräch schauen wir ehrlich auf Deine Situation: selber machen, abgeben oder Zulieferer-Modell. Der erste gemeinsame Arbeitsschritt ist unser Analyse-Tag, in dem der rote Faden für Deinen Betrieb entsteht. Persönlich für Unternehmen in Rödermark, Heusenstamm, Mühlheim und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet – und digital deutschlandweit.

Benötigst Du Unterstützung?

Hey, mein Name ist Amelie und ich helfe Unternehmerinnen und Unternehmern dabei, sichtbar zu werden und ihre Wunschkunden anzuziehen. Melde Dich jetzt schnell & einfach für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch!

Amelie Laufer, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Racoon Media in Rodgau

Häufige Fragen (FAQ)

Rechne beides ehrlich durch: Beim Selbermachen zahlst Du mit Deiner Unternehmerstunde – der teuersten im Betrieb – und oft mit ausbleibender Wirkung, weil der Rhythmus fehlt. Eine Agentur kostet Geld, liefert aber System und täglichen Output. Die ehrliche Antwort steht in Deiner eigenen Rechnung, nicht in einer Pauschale.

Im Zulieferer-Modell: wenige Minuten pro Woche. Du schickst Fotos aus dem Betrieb und ein paar Sätze dazu, gibst fertige Inhalte frei – den Rest übernimmt das Team. Deine Zeit fließt nur noch dorthin, wo sie unersetzbar ist: Richtung, Gesicht, Entscheidungen.

Nein – wenn es richtig gemacht wird. Das Material kommt aus Deinem Betrieb: echte Fotos, echte Einsätze, Deine Worte. Die Agentur formt daraus Beiträge und Seiten, aber Gesicht und Stimme bleiben Deine. Stock-Optik und Fremdeln entstehen nur, wenn eine Agentur ohne Dein Material arbeitet.

Das Konzept hinter allem: Wer ist Dein Wunschkunde, wofür stehst Du, auf welchen Kanälen, mit welchen Botschaften? Ohne diesen Faden ist jede Maßnahme Stückwerk – mit ihm zahlt jeder Post und jede Kampagne auf dasselbe Ziel ein. Er entsteht bei uns im Analyse-Tag, bevor die erste Maßnahme startet.

Ja – genau dafür ist der Fahrplan da: Quick Wins zuerst, dann Schritt für Schritt. Wichtig ist nur die Reihenfolge: erst Konzept, dann Maßnahmen. Klein anzufangen ist klug; planlos anzufangen ist teuer, egal wie klein.

Besonders gut. Aus echten Einsatzfotos und kurzen O-Tönen Deines Teams entstehen Recruiting-Posts, Karriereseiten und Kampagnen, die den echten Arbeitsalltag zeigen – genau das, was Bewerber sehen wollen, bevor sie sich melden.

Ja – wir sind in Rodgau zuhause und persönlich im gesamten Rhein-Main-Gebiet unterwegs, von Mühlheim über Heusenstamm bis Rödermark und im ganzen Landkreis Offenbach. Digital betreuen wir Unternehmen deutschlandweit.

Ja – themengerechte Ausbildung für Unternehmer und für Mitarbeiter, die zum Beispiel den Instagram-Kanal betreuen oder Blogartikel für die Website schreiben sollen. Praxisnah, an Euren echten Kanälen und entlang Eures roten Fadens – vom Einsteiger-Workshop bis zur laufenden Weiterbildung.

Meistens war nicht die Idee „Agentur“ falsch, sondern die Reihenfolge: Maßnahmen ohne Konzept, Berichte ohne Ergebnisse, Betreuung ohne Ansprechpartner. Bei uns arbeitest Du direkt mit den Inhabern, es beginnt mit dem roten Faden statt mit der Rechnung – und gemessen wird an Anfragen und Bewerbungen, nicht an Likes.

Tobias Schott, Unternehmer und Mitgründer von Racoon Media in Rodgau

Über den Autor: Tobias Schott

Tobias Schott ist Mitgründer von Racoon Media – seit über 18 Jahren Unternehmer und Investor, und bekannt dafür, auch unbequeme Wahrheiten offen auszusprechen. Er hat eigene Firmen durch existenzbedrohende Zeiten geführt und neu aufgebaut; genau diese Erfahrung steckt in seinen Artikeln über Strategie, Zahlen und Dranbleiben. Mehr über Tobias →

Du willst das für Deinen Betrieb durchsprechen? Unternehmensberatung von Unternehmern – Analyse-Tag anfragen →

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